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So könnte es ablaufen: Sessionvorschlag zum Thema „Twitter in der Bildung“

Dieser Artikel ist ein Versuch, Euch den Vorgang bis zum Start einer Session auf dem Barcamp einmal zu veranschaulichen.

Das Thema „Twitter in der Bildung“ ist dabei real und ich werde es auf dem Fernunicamp16 als Sessionangebot vorstellen. Über reges Interesse und eine spannende und lehrreiche Session würde ich mich natürlich sehr freuen. Hier geht es aber zunächst einmal um die Vorbereitung einer Session bis zur Abstimmung auf der Sessionplanung am Samstag.

Wenn Ihr ein Thema gefunden habt, das euch interessiert, könnt ihr euch zu Hause in aller Ruhe darauf vorbereiten. Ich habe einiges zum Thema „Twitter in der Bildung“ gelesen und mir dann ein paar Folien zur Vorbereitung erstellt. Anschließend habe ich das Thema hier im Sessionvorschlagsdokument  eingetragen. Die Folien sind auf Slideshare abrufbar.  So können sich auch interessierte Teilnehmer schon vorab über das Thema informieren. Das könnte sowohl die Interesse an meinem Thema (Werbeeffekt), als auch die Qualität der Session durch gut vorbereitete Teilnehmer erhöhen.

Nach dem Ihr euch für das Fernunicamp16 angemeldet habt.  (das geht hier läuft der Samstag nach folgendem Plan ab. Sessionplanung Barcamp 1

 

 

 

 

Im Punkt Sessionplanung  stellt ihr Euer Projekt kurz vor

Auf der Karte zu einer Sessionvorstellung könnte bei meinem Thema etwa folgendes stehen:

Thema: Twitter in der Bildung

Vortragender: Marc Schakinnis

Raumausstattung: Beamer, W-Lan

TN: Anfänger ohne Vorkenntnisse – Profi

Dazu könnte ich mein Thema wie folgt vorstellen:

Gerne würde ich mit Euch über Twitter als Microblogging -Tool im Bildungsbereich diskutieren. Dazu würde ich ein paar Folien zum Einstieg präsentieren, die meine bisherigen Erfahrungen mit Twitter im Studium, in einem MOOC zum Thema Lernen durch Lehren und als Begleitung vieler Bildungsveranstaltungen (Stichwort Hashtag) widerspiegeln. Anschließend diskutieren wir gemeinsam Möglichkeiten, Chancen und Hindernisse bei der Verwendung von Twitter im Bildungskontext „Lebenslanges Lernen“. Teilnehmen kann jeder mit Interesse am Thema Twitter in der Bildung, Vorkenntnisse sind keine Bedingung.

=> dann kommt die spannende Frage des Sessionplanungsmoderators : „besteht Interesse“ ,  jetzt sollten ein paar Hände hochgehen und wenn das der Fall ist, gebt ihr eure Sessionkarte am Planungstisch ab und bekommt einen Raum und eine Zeit zugeteilt. Jetzt wisst Ihr genau wann und wo eure Session stattfindet. Seit Ihr neu auf einem Barcamp, könnt ihr euch den Raum vorab schon einmal betrachten, eventuell die Session vor eurer eigenen im selben Raum oder in der Nähe aufsuchen.  Zu Beginn der Session merkt Ihr dann schnell, dass alle Aufregung unnötig ist, denn die anderen unterstützen euch mit Fragen und eigenen Anmerkungen, so dass schnell eine fruchtbare Diskussion entstehen wird.

Ich hoffe Barcamp Newbies ein paar Anregungen für die Planung eines eigenen Themas gegeben zu haben. Wenn ihr gute Erfahrungen mit einer anderen Vorbereitung gemacht habt, tausche ich mich darüber gerne bei einem Kaffee in den Pausen auf dem #fernunicamp16 aus. Auf jeden Fall freue ich mich euch dort zu treffen. Und wer am Thema „Twitter in der Bildung“ Interesse hat, den begrüße ich gerne in meiner Session.

Lernen Abseits der Klausurrelevanz

Bildungswissenschaft und vor allem die digitale Bildung mit Ihrer rasanten technischen Entwicklung sind ein breites Feld. Schon immer hat mich die starke Fokussierung auf klausurrelevante oder streng hausaufgabenzentrierte Orientierung vieler Studenten im Lernprozess gestört. Natürlich gibt es gute Argumente für eine derartige Orientierung, wie schneller Abschluss, Zeitmangel, die Angst sich in einem weiten Feld zu verzetteln oder zu verlieren.

Im Gegensatz gibt es aber auch gute Argumente seinen Lernhorizont über die reine Prüfungsrelevanz hinaus zu erweitern. Die Anbindung der sehr theoretischen Studienbriefe an die Praxis ist für mich eines der Hauptanliegen gewesen, meine Lernziele breiter aufzustellen als die Prüfungen im Studiengang vorschreiben.

Dazu habe ich unter anderem verschiedene Veranstaltungsformate im Bildungsbereich außerhalb des Studienganges genutzt. Barcamps wie das EduCamp, das OERCamp haben mir dabei immer sehr viele Möglichkeiten der Wissenserweiterung gegeben. Eine weitere Veranstaltungsform (insbesondere auf den jährlichen jfmh Tagungen) die ich sehr lehrreich empfand, waren Workshops in denen wissenschaftliche Arbeiten vorgestellt und diskutiert wurden. Wenn man in solchen Workshops die Argumentationslinie und den Aufbau der vorgestellten Arbeit verfolgt, stellen sich Lernerfolge zum wissenschaftlichen Arbeiten ein, völlig unabhängig vom Thema oder Grad (HA, BA, Master oder Doktorarbeit) der vorgestellten und diskutierten Arbeit ein.

Mit dem FernUniCamp 2016 werden diese beiden Formate nun zusammengeführt. 2 Tage voller Workshops und Barcampsessions auf die ich mich sehr freue. Gerne unterstütze ich daher das Organisationsteam in der Planungsphase und natürlich auch vor Ort auf der Tagung.

Ich hoffe viele Biwi´s dort zu treffen und mit Ihnen gemeinsam Wissen zu teilen und zu erweitern. In diesem Sinne meine Empfehlung: Meldet euch an, denn hier habt ihr die Chance eure Themen und eure Sicht der Dinge in den wissenschaftlichen Diskurs einzubringen.

Marc Schakinnis