Lernen Abseits der Klausurrelevanz

Bildungswissenschaft und vor allem die digitale Bildung mit Ihrer rasanten technischen Entwicklung sind ein breites Feld. Schon immer hat mich die starke Fokussierung auf klausurrelevante oder streng hausaufgabenzentrierte Orientierung vieler Studenten im Lernprozess gestört. Natürlich gibt es gute Argumente für eine derartige Orientierung, wie schneller Abschluss, Zeitmangel, die Angst sich in einem weiten Feld zu verzetteln oder zu verlieren.

Im Gegensatz gibt es aber auch gute Argumente seinen Lernhorizont über die reine Prüfungsrelevanz hinaus zu erweitern. Die Anbindung der sehr theoretischen Studienbriefe an die Praxis ist für mich eines der Hauptanliegen gewesen, meine Lernziele breiter aufzustellen als die Prüfungen im Studiengang vorschreiben.

Dazu habe ich unter anderem verschiedene Veranstaltungsformate im Bildungsbereich außerhalb des Studienganges genutzt. Barcamps wie das EduCamp, das OERCamp haben mir dabei immer sehr viele Möglichkeiten der Wissenserweiterung gegeben. Eine weitere Veranstaltungsform (insbesondere auf den jährlichen jfmh Tagungen) die ich sehr lehrreich empfand, waren Workshops in denen wissenschaftliche Arbeiten vorgestellt und diskutiert wurden. Wenn man in solchen Workshops die Argumentationslinie und den Aufbau der vorgestellten Arbeit verfolgt, stellen sich Lernerfolge zum wissenschaftlichen Arbeiten ein, völlig unabhängig vom Thema oder Grad (HA, BA, Master oder Doktorarbeit) der vorgestellten und diskutierten Arbeit ein.

Mit dem FernUniCamp 2016 werden diese beiden Formate nun zusammengeführt. 2 Tage voller Workshops und Barcampsessions auf die ich mich sehr freue. Gerne unterstütze ich daher das Organisationsteam in der Planungsphase und natürlich auch vor Ort auf der Tagung.

Ich hoffe viele Biwi´s dort zu treffen und mit Ihnen gemeinsam Wissen zu teilen und zu erweitern. In diesem Sinne meine Empfehlung: Meldet euch an, denn hier habt ihr die Chance eure Themen und eure Sicht der Dinge in den wissenschaftlichen Diskurs einzubringen.

Marc Schakinnis

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *